Radfahren in Vancouver
Der Copenhaganize-Index sieht Vancouver als fahrradfreundlichste Stadt Nordamerikas – aber was heißt das schon?
Hier blogge ich über ein Auswander-Experiment, Begegnungen auf Reisen, Menschenrechtsthemen und den Medienzirkus. All das mal ohne Deadline und ohne Gewähr ;-) Ich freue mich auf Eure Kommentare und Diskussionen!
Der Copenhaganize-Index sieht Vancouver als fahrradfreundlichste Stadt Nordamerikas – aber was heißt das schon?
Nach einer Recherche über Armut in den USA bin ich zurück aus Stockton im Central Valley – und ein wenig erschüttert. Unter einer Brücke und auf einem Parkplatz habe ich unter anderem zwei weiße Frauen getroffen, eine obdachlos, die andere nur einen Schritt davon entfernt, die mir nicht aus dem Kopf gehen. Ich habe mich selbst in ihnen gesehen, in einer parallelen Realität: Was wäre, wenn meine Eltern – Kinder von Kleinbauern – nicht in Europa, sondern in den USA aufgewachsen wären?
Grußwort zur Fotoausstellung “…und plötzlich diese Stille” >>
“Ich bin in dem Gefühl aufgewachsen, dass Deutschland nach der Shoah ein neues Land geworden ist. Das hat sich mit den Brandanschlägen, AfD und Pegida geändert. Einige EU-Staaten haben mit mehr Geld und Euphorie Grenzzäume gebaut als Menschen zu helfen, die den Schergen entkommen sind. Welche Armutserklärung, wenn wir Menschen so schlecht behandeln, dass sie freiwillig zurückkehren, weil der Krieg in ihrem Heimatland nicht so feindselig ist wie unser Fremdenhass.”
Die offizielle Weihnachtskarte der Welthungerhilfe zeigt in diesem Jahr ein Foto, das ich in Indien gemacht habe. Ich frage mich oft, wie es dieser Familie und den anderen Bewohnern der Sundarbans heute geht. Sie können jederzeit von einem Zyklon getroffen werden; nach dem letzten Sturm haben viele die Gegend für immer verlassen. #Klimazeugen
This timeline is part of my research on the situation of undocumented migrants in Arizona and California, supported by the American Council on Germany’s McCloy Fellowship in Journalism.
Das sagt mir ein Dorf im Chor, sagt mir eine Frau nach der anderen in dieser Gegend, von der ich seit Jahren träume: den Sundarbans, dem größten Mangrovenwald der Erde – und einem der ersten Opfer des Klimawandels. “Wir sind zu arm zum Träumen.”
“BLOW THE HORN – Stick to traffic rules” steht in Indien an jedem Laster. Und die Fahrer halten sich mit Eifer daran.
Zwei Wochen Indien fühlten sich an wie drei Monate. Beim Abschied aus Kolkata denke ich an Fremde, die zu Freunden wurden für Sekunden oder Tage. Doch heute Abend sitze ich im Flugzeug und sie ohne Licht im Slum.
Am Bürorechner Fotos bearbeiten – ohne PhotoShop? In einem Internetcafé in Lima ein Bewerbungs-PDF abschicken? Wenn ich ohne eigenen Laptop unterwegs bin, helfen mir Programme in der “Cloud”, die ich kostenlos und ohne Download benutzen kann. Hier eine alltagstaugliche Auswahl.