Landgrabbing | Christina Felschen

Landgrabbing | Christina Felschen

Wenn Wirbelstürme Alltag werden

Kurzfassung veröffentlicht am 6.11.2014 auf der Website der Welthungerhilfe >>

Vor einem Jahr machte Wirbelsturm „Haiyan“ vier Millionen Filipinos obdachlos; seither fegten sieben weitere Taifune über den Inselstaat hinweg. Experten fürchten, dass die Regierung das Vakuum als Vorwand nutzen könnte, um Bewohner zwangsumzusiedeln und große Bauvorhaben umzusetzen. Im schlimmsten Fall finden die Flüchtlinge bei ihrer Rückkehr Hotelanlagen statt ihrer Felder vor.

Nachruf auf Yasuní

Einen Moment lang sah es so aus, als könne der Regenwald von Yasuní überleben. Doch die „internationale Gemeinschaft“ hat ihr Versprechen gegenüber Ecuador gebrochen: Die Jagd auf die Ölreserven ist eröffnet.

Zuckerrohr und Peitsche

veröffentlicht im SÜDLINK, dem Nord-Süd-Magazin von Inkota, 09/2012, S. 34-35 >>

Der Agrarkonzern Rajawali soll in Indonesien eine UN-Initiative („Global Compact“) bekannt machen, mit der Anwohner besser vor Konzernen geschützt werden sollen. Dabei zieht er selbst indigene Dörfer nach allen Regeln der Kunst über den Tisch. Nachdem die Regenwäldern der Insel Sumatra bereits weitgehend zerstört sind, steht nun Papua am Anfang vom Ende.

Zum Preis eines Handys – Ausverkauf in Indonesien

veröffentlicht im VEM-Infoservice Juni 2012, S. 14 >> sowie gekürzt als Pressemitteilungen >> und  >>, read English version here >>

Sumatra und Papua sind Paradiese für Investoren – auf ihre Tricks sind die Dörfer nicht vorbereitet. Nachdem Sumatras Regenwald weitestgehend zerstört ist, fallen Konzerne nun über Papua her. Zu Gast in einem Dorf, das gerade von Clanchefs an einen Zuckerrohrkonzern verliehen wurde. Oder verkauft – so genau haben sie den Vertrag nicht verstanden.

Into the Green

In den kommenden zwei Wochen (30. April bis 16. Mai 2012) werde ich eine internationale NGO-Delegation zu einer Konferenz und Projektreisen nach Indonesien begleiten, wo wir die Folgen von Landgrabbing dokumentieren werden. Ich bin als Pressereferentin, Reporterin und Fotografin dabei.

Wenn der letzte Baum gerodet ist

Kommentar veröffentlicht im Nord-Süd-Magazin INKOTA-Brief, 03/2011, S.4 >>

Während sich die Welt den Kopf über Klimawandel und Artensterben zerbricht, präsentiert Ecuador einen handfesten Plan: Sie würden den Regenwald von Yasuní auf Dauer schützen, wenn andere Länder sich an den entgangenen Gewinnen aus der Ölförderung beteiligt. Doch Entwicklungsminister Niebel blockiert die Idee.