Interview | Christina Felschen

Interview | Christina Felschen

Es gibt keine „America First“-Wissenschaft

veröffentlicht im DAAD-Magazin Letter, S. 8-11, Mai 2017 >>

Klimawandel ist eine Lüge und Wissenschaft braucht keinen Austausch: Donald Trump legt die Wahrheit alternativ aus – sehr zum Verdruss von US-Forschern. Ein Gespräch mit der Politologin Beverly Crawford von der Universität Berkeley, die derzeit zu Fake News forscht.

„Wem nützt die Pornografie des Elends?“

veröffentlicht am 14./15. Mai 2016 in der taz.am wochenende >> , in der Welternährung 1/2016, S. 3 >> und am 14.6.2016 auf dem Blog der Welthungerhilfe >>

“Kennen Sie jemanden, der hungert? Nein? Das macht es leicht, wegzusehen und ein gutes Steak zu essen.“ Interview mit dem argentinischen Schriftsteller Martín Caparrós

“El Niño überrascht uns nicht mehr”

veröffentlicht am 31. März 2015 in der Welternährung, der Zeitung der Welthungerhilfe, Seite 12 >>

Als das Wetter im Winter 1982 weltweit aus dem Takt geriet, staunten selbst die Klimaforscher. Erst allmählich verstand der Kieler Professor Mojib Latif, was dahinter steckt: Wenn sich das Oberflächenwasser vor der peruanischen Küste leicht erwärmt, kann das zu einer tödlichen Dürre in Ostafrika führen. Das El Niño-Phänomen wurde zu Latifs Lebensaufgabe. 2015 kündigte er das drohende Chaos sechs Monate vorher an – und half die schlimmste Katastrophe zu verhindern.

“Akzeptanz ist unsere Schutzweste”

Interview veröffentlicht in der Welternährung 2/2015, S. 13 >> und auf der Website der Welthungerhilfe >>

Der Welthungerhilfe-Mitarbeiter Giovanni Lo Porto wurde im Januar 2015 bei einem Antiterroreinsatz der USA in Pakistan unbeabsichtigt getötet. Lo Porto war 2012 von al-Quaida entführt worden. Der Sicherheitsbeauftragte der Welthungerhilfe, Josef Frei, über die Strategien der Welthungerhilfe, die Mitarbeiter schützen sollen.

“Wir sind nicht gekommen, um zu bleiben”

veröffentlicht in der “Welternährung” 1/2015 >>

Hilfsorganisationen müssen so früh wie möglich Verantwortung an die Menschen vor Ort übertragen, meint Gutachter Kai-Uwe Seebörger. Nur so könnten sie verhindern, dass die Menschen bei Projektende ins Nichts fallen. Bei einem Projekt der Welthungerhilfe in Ruanda hat dies schon geklappt. Seebörger über Aufbruchstimung im Mwogo-Tal und Analysen mit Analphabeten.

Wespen als Wunderwaffe

Mit einer genialen Idee bewahrte der Schweizer Hans Rudolf Herren 20 Millionen Menschen vor dem Hungertod und revolutionierte die Agrarwissenschaft. Jetzt erhielten er und seine Stiftung “Biovision” den Alternativen Nobelpreis. Doch viele Regierungen des Nordens und die Industrie ignorieren seine Empfehlungen.

„Holen Sie Ihre Leichen aus dem Keller”

veröffentlicht im Südlink 09/2012,  S. 20f >>

Unternehmen dürfen gerne humanitäre Projekte fördern, findet die CSR-Expertin der Vereinten Nationen – wenn sie vorher ihre eigenen Missstände beseitigen. Ein Gespräch über Sinn und Unsinn von freiwilligen Regeln, die Gefahr des Greenwashings und die Moral von Coca-Cola und Co.

„Wir brauchen die internationale Bühne”

veröffentlicht im SÜDLINK, 06/2012, S.22-24 >>

Indigene aus der ganzen Welt kämpfen auf höchster Ebene für ihre Rechte – doch an der Umsetzung vor Ort hapert es noch, sagt die Vorsitzende des UN-Indigenenforums, Myrna Cunningham. Sie kämpfte in der Sandinistischen Revolution und zog dann durch die Institutionen – bis zum UNPFII-Vorsitz. Ein Gespräch über Chancen und Grenzen der UN, indigenen Fundamentalismus und das Erfolgsgeheimnis indigener Bewegungen in Lateinamerika.

Die Glücksformel

veröffentlicht im SÜDLINK, dem Nord-Süd-Magazin von Inkota, 03/2012, S.11 des Dossiers >>

Das Königreich Bhutan ist bitterarm, doch angeblich gehören die Bhutaner zu den glücklichsten Menschen überhaupt. Seit ein junger König 1974 das Bruttoglücksprodukt erfand, erklärt sich die Regierung für die Zufriedenheit aller verantwortlich – heute erobert seine Idee die Welt. Interview mit Karma Ura, der die Regierung in Fragen des Glücks berät.

Voneinander lernen, füreinander streiten

veröffentlicht im Nord-Süd-Magazin INKOTA-Brief, 06/2011 >>

Die BewohnerInnen von Sarayaku laden Touristen zu sich in den Regenwald ein – und sichern so ihr Überleben inmitten einer umkämpften Region