Zivilgesellschaft | Christina Felschen

Zivilgesellschaft | Christina Felschen

Blätter und Mäuse, der Geschmack des Krieges

veröffentlicht am 12. Oktober 2015 in der Welternährung, der Zeitung der Welthungerhilfe, Seite 10 >>

Hunger heizt den syrischen Bürgerkrieg an, sagt Fadi Al-Dairi. Als eine der wenigen Organisationen verteilt seine NGO “Hand in Hand for Syria” deshalb Lebensmittel an Zivilisten in den schwer erreichbaren Regionen im Süden des Landes.

Lebensretter polizeilich gesucht

Kommentar veröffentlicht im Südlink 2/2015 >>

Als Flüchtling nach Europa zu kommen, ist ungefähr so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto. Aber ein Lottogewinn ist es nicht. Viele, die Krieg und Verfolgung entfliehen konnten, werden von Südeuropa nach Deutschland geschickt und dort zu Illegalen erklärt. Wer diesen Betrogenen aus eigener Kraft hilft, muss selbst mit Strafverfolgung rechnen – ein doppelter Verstoß gegen das Völkerrecht.

550 Kilo Reis und 60 Seiten Erkenntnis

veröffentlicht als Titelgeschichte im Magazin der Welthungerhilfe, Fotos und Texte von mir, 2/2015, S. 12-16 + Einhefter >>

Im Süden Ruandas waren Hungersnöte an der Tagesordnung – bis die Bewohner ihre sumpfigen Täler in Reisfelder verwandelten. Heute vermarkten mehrere Tausend Familien tonnenweise Reis über Kooperativen, Hutus und Tutsis gemeinsam. Und doch gibt es Schwachstellen. Unterwegs mit Gutachter Kai-Uwe Seebörger, der das Projekt genau unter die Lupe nahm.

Der Entwicklungs-TÜV

veröffentlicht in der “Welternährung” 1/2015 >>

Was macht ein Flipchart auf einem Feld in Ruanda? Gutachter Kai-Uwe Seebörger ist gekommen, um ein Projekt der Welthungerhilfe auf Herz und Nieren zu prüfen. Doch zunächst drehen Bauern und Projektleiter den Spieß um: sie begutachten den Gutachter.

“Wir sind nicht gekommen, um zu bleiben”

veröffentlicht in der “Welternährung” 1/2015 >>

Hilfsorganisationen müssen so früh wie möglich Verantwortung an die Menschen vor Ort übertragen, meint Gutachter Kai-Uwe Seebörger. Nur so könnten sie verhindern, dass die Menschen bei Projektende ins Nichts fallen. Bei einem Projekt der Welthungerhilfe in Ruanda hat dies schon geklappt. Seebörger über Aufbruchstimung im Mwogo-Tal und Analysen mit Analphabeten.

Wellen schlagen, Wogen glätten

veröffentlicht in der taz vom 12. Januar 2013 >>

Die japanische Nichtregierungsorganisation „Peace Boat“ fährt seit 1983 mit einem Schiff um den Globus. Zwei Jahre nach Fukushima suchen die Hochsee-Aktivisten an fernen Küsten nach einer Zukunft für ihr eigenes Land

Weiße Seiten im neuen Südlink

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist über meinen Artikel im aktuellen Südlink gestolpert und hat die Veröffentlichung untersagt! Der Grund: Unternehmen würden einseitig kritisiert. Das INKOTA-netzwerk als Herausgeber des Südlink hat den Text als Extrablatt gedruckt und dem Heft beigelegt.

„Rio minus 20“

Kommentar veröffentlicht im SÜDLINK, dem Nord-Süd-Magazin von Inkota, 06/2012, S. 4 >>

Merkel schwänzt den Erdgipfel – ein Affront gegenüber dem globalen Süden.

„Wir brauchen die internationale Bühne”

veröffentlicht im SÜDLINK, 06/2012, S.22-24 >>

Indigene aus der ganzen Welt kämpfen auf höchster Ebene für ihre Rechte – doch an der Umsetzung vor Ort hapert es noch, sagt die Vorsitzende des UN-Indigenenforums, Myrna Cunningham. Sie kämpfte in der Sandinistischen Revolution und zog dann durch die Institutionen – bis zum UNPFII-Vorsitz. Ein Gespräch über Chancen und Grenzen der UN, indigenen Fundamentalismus und das Erfolgsgeheimnis indigener Bewegungen in Lateinamerika.

Luft und Farbe – der SÜDLINK löst den INKOTA-Brief ab

veröffentlicht im SÜDLINK 09/2011 >> 

Nach 40 Jahren löst der SÜDLINK den INKOTA-BRIEF ab. Über einen Relaunch, der es in sich hatte. Und der sich gelohnt hat.