Entwicklungspolitik | Christina Felschen

Entwicklungspolitik | Christina Felschen

Die Grünere Revolution

veröffentlicht im YouTube-Channel der Welthungerhilfe >>

Monokulturen, Düngemittel und Hybridsorten sind nicht der beste Weg, wie die Erde 7 Milliarden Menschen ernähren kann – im Gegenteil, sagen indische Agrarwissenschaftler. Sie schlagen eine nachhaltigere Alternative zur Grünen Revolution vor: integrierte Landwirtschaft, die die Natur imitiert und jeden Hof als Ökosystem betrachtet.

Knollen, Krabben, Kräuter – Wie die Adivasi den Wald zurückerobern

veröffentlicht im Magazin der Welthungerhilfe 1/2017 >> und auf dem YouTube-Channel der Welthungerhilfe >>

In Jomi Pacharins Bergdorf kommen nur Schuldeneintreiber und Verkäufer. Ärzten, Lehrern und Regierungsbeamten ist der Fußweg zu den Ureinwohnern zu beschwerlich; viele Paharia sterben an Mangelernährung und Krankheiten. Als zum ersten Mal Welthungerhilfe-Mitarbeiter das Dorf betreten, bleiben Jomi und ihre Nachbarn in den Häusern, misstrauisch – bis sie merkten, dass diese Fremden kein Geld wollten.

„Wohlstand schaffen statt Armut verwalten“

veröffentlicht in der Welternährung, der Zeitung der Welthungerhilfe 1/2017 >>

Afrikanische Regierungen haben untersucht, wie sie den Hunger bis 2025 beenden können. Das afrikanische Bündnis NEPAD ist mit dem Ziel angetreten, eine eigene Entwicklungsagenda für den Kontinent zu schaffen und postkoloniale Abhängigkeiten zu überwinden. Die NEPAD-Studie zur Hungerbekämpfung empfiehlt Wirtschaftswachstum und weicht Verteilungsfragen aus.

Delhi/Dhanwe, das Recht zu leben

Multimediareportage für die Welthungerhilfe, veröffentlicht zum Launch des Welthungerindex am 11. Oktober 2016 >> oder >> (Ideal auf einem Computer-Bildschirm, auf Handies funtioniert Pageflow nur eingeschränkt.)

Indien hat 84 Dollar-Milliardäre, doch die tun wenig zur Verringerung der lebensbedrohlichen Armut im Land. Indien hat auch Gesetze, die den Ärmsten das Recht auf Leben einräumen, doch in den Dörfern kommt davon wenig an. Im fernen Jharkhand stehen 1.000 Frauen gegen diese Ungerechtigkeit auf. Sie suchen nach 1 kg Reis pro Person, das nicht bei ihnen ankommt. Doch es geht um mehr als nur Getreide – es geht um Respekt.

Made in India – Startups auf dem Land

veröffentlicht im Magazin der Welthungerhilfe, 2/2016, S. 17-19 >>

Indien boomt – und Indien hängt seine jungen Landbewohner ab. Nicht einmal jeder Zehnte hat eine Ausbildung und damit Chance auf eine Stelle. Ein Programm der Welthungerhilfe bringt Wissen, Optimismus und Geld in besonders arme Regionen. Mitten unter den Abgehängten baut sie Ausbildungsinstitute auf, die Tausende junge Leute in Berufen mit Zukunft ausbilden: von der Kaninchenzüchterin bis zum Solartechniker.

„Wem nützt die Pornografie des Elends?“

veröffentlicht am 14./15. Mai 2016 in der taz.am wochenende >> , in der Welternährung 1/2016, S. 3 >> und am 14.6.2016 auf dem Blog der Welthungerhilfe >>

“Kennen Sie jemanden, der hungert? Nein? Das macht es leicht, wegzusehen und ein gutes Steak zu essen.“ Interview mit dem argentinischen Schriftsteller Martín Caparrós

Wenn das Klima schlechte Laune hat

Dossier veröffentlicht am 31. März 2015 in der Welternährung, der Zeitung der Welthungerhilfe, Seite 9-11 >>

Waldbrände in Indonesien, ein Hurrikan vor Mexiko, Überschwemmungen in Uganda – der schwerste El Niño seit Beginn der Messungen 1870 ist unterwegs. Nach UN-Schätzungen bedroht er 60 Millionen Menschen.

Die Trümmerfrauen von Rutenderi

veröffentlicht im Magazin der Welthungerhilfe, 1/2016, S. 10-11 >>

Im Süden Ruandas hat der Genozid eine ganze Generation von Tutsi-Frauen zu Witwen gemacht. Im Dorf Rutenderi entkamen 40 Frauen den Mördern, viele als einzige ihrer Familie. Als alleinstehende Frauen hatten sie im Dorf nichts zu sagen – bis sie sich zu einer Anbau-Kooperative organisierten. Seit ganz Süd-Ruanda ihren legendären Ananassaft trinkt, bekommen die Bäuerinnen endlich Anerkennung. Und Mikrokredite.

Frohes Fest!

Die offizielle Weihnachtskarte der Welthungerhilfe zeigt in diesem Jahr ein Foto, das ich in Indien gemacht habe. Ich frage mich oft, wie es dieser Familie und den anderen Bewohnern der Sundarbans heute geht. Sie können jederzeit von einem Zyklon getroffen werden; nach dem letzten Sturm haben viele die Gegend für immer verlassen. #Klimazeugen

Mit aller Kraft gegen den Klimawandel

veröffentlicht im Magazin der Welthungerhilfe, 4/2015, S. 17-19 >>

Als Ärmste der Armen tragen indische Fischer kaum Schuld am Klimawandel. Doch sie sind die ersten, die mit seinen Folgen leben müssen. Als der Zyklon Aila 2009 auf die indischen Sundarbans traf, ertranken Tausende Menschen, weil sie nicht rechtzeitig gewarnt wurden. Seither bildet die Welthungerhilfe in zehn Küstendörfern Frühwarn-Gruppen aus und lehrt sie, mit den Folgen von Klimaextremen umzugehen – denn der nächste Zyklon kommt bestimmt.