Widerstand | Christina Felschen

Widerstand | Christina Felschen

Amanda’s Prison

produziert für die New York Film Academy

Amanda Morales Guerra hat kaum Tageslicht gesehen, seit sie vor knapp einem Jahr die Holyrood-Kirche in Manhattan betrat. Sie war erst vor Gewalt in Guatemala geflohen und schließlich vor einem Abschiebebefehl der Trump-Regierung, als Priester-Aktivist Luis Barrios ihr Kirchenasyl anbot. Bei unserem Treffen sitzt sie im Dunkeln, versunken in Erinnerung an das Planschbecken im Garten in Long Island, ihr eigenes kleines Stück vom Amerikanischen Traum.

“Frau Lemper, Marlene Dietrich bittet Sie um einen Rückruf!”

veröffentlicht von der Deutschen Botschaft in Washington D.C. und germany.info, Regie und Schnitt: Wiebke Nauhauser, Cinematographie: CF

Sie war eine internationale Ikone, bekannt für ihr Schauspiel, ihren Gesang und ihren Stil: Marlene Dietrich nahm 1939 die US-Staatsbürgerschaft an und bezog ausdrücklich gegen die Naziherrschaft in ihrem Heimatland Position. 80 Jahre später widmet die deutsche Sängerin und Schauspielerin Ute Lemper, mittlerweile ebenfalls ein Weltstar und in New York zu Hause, Dietrich ein Programm, das durch einen Anruf von der Legende selbst inspiriert ist.

Lizenz zum Feiern

veröffentlicht im Lufthansa Magazin, August 2018, print und online >>

Die Stadt, die niemals schläft, war bis vor kurzem auch die Stadt, die niemals tanzt – zumindest nicht legal. Doch jetzt hat der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio ein Tanzverbot von 1926 gekippt. Die Nachtschwärmer nutzen ihren ersten Sommer der Freiheit.

Illegal – und unverzichtbar

veröffentlicht am 28. Februar 2017 auf ZEIT ONLINE sowie auf dem ZEIT-Instagram-Account im März 2017 >>

Elf Millionen Menschen leben ohne Aufenthaltsrecht in den USA – Trump plant die meisten von ihnen abzuschieben. Dabei läuft in den USA nichts ohne sie.

Am Zaun des Todes

veröffentlicht am 14. Februar 2017 auf ZEIT ONLINE sowie auf dem ZEIT-Instagram-Account von Februar bis April 2017 >>

In der US-mexikanischen Grenzwüste sind selbst Trump-Wähler gegen die Mauer. Sie fürchten, dass noch mehr Einwanderer sterben.

Gegen Hass, gegen Angst, gegen Trump

veröffentlicht am 31. Januar 2017 auf ZEIT ONLINE sowie auf dem ZEIT-Instagram-Account von Februar bis April 2017 >>

“Welcome to the United States”. Für Einwanderer und Flüchtlinge gilt das unter Trump nicht mehr. An San Franciscos Flughafen wird demonstriert, laut und meinungsstark.

“Ein anderes Amerika”

veröffentlicht am 12. November 2016 auf ZEIT ONLINE >>

In Oakland an der US-Westküste demonstrieren jede Nacht Tausende unter Helikopterflutlicht. Sie fürchten Hassverbrechen und einen Polizeistaat. Dabei sind sie selbst zerstritten.

Grenzgänger – Wenn Cowboys, Professorinnen und Teenager ein gemeinsames Ziel haben

gesendet bei SWR2 Tandem am 7. und 8. Novemer 2016 >>

Kat Rodriguez hat einen der härtesten Jobs im Grenzland zwischen Mexiko und den USA: Sie hilft Familien aus Zentralamerika ihre verschwundenen Angehörigen zu finden. In der Wüste hinter ihrem Haus werden jährlich Leichen von mehreren Hundert Migranten gefunden, die dort durch Hitze, Kälte oder Schussverletzungen sterben. Kat hat 70 Frauen, Männer und Kinder auf den Weg der Migranten mitgenommen.

Delhi/Dhanwe, das Recht zu leben

Multimediareportage für die Welthungerhilfe, veröffentlicht zum Launch des Welthungerindex am 11. Oktober 2016 >> oder >> (Ideal auf einem Computer-Bildschirm, auf Handies funtioniert Pageflow nur eingeschränkt.)

Indien hat 84 Dollar-Milliardäre, doch die tun wenig zur Verringerung der lebensbedrohlichen Armut im Land. Indien hat auch Gesetze, die den Ärmsten das Recht auf Leben einräumen, doch in den Dörfern kommt davon wenig an. Im fernen Jharkhand stehen 1.000 Frauen gegen diese Ungerechtigkeit auf. Sie suchen nach 1 kg Reis pro Person, das nicht bei ihnen ankommt. Doch es geht um mehr als nur Getreide – es geht um Respekt.

Lebensretter polizeilich gesucht

Kommentar veröffentlicht im Südlink 2/2015 >>

Als Flüchtling nach Europa zu kommen, ist ungefähr so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto. Aber ein Lottogewinn ist es nicht. Viele, die Krieg und Verfolgung entfliehen konnten, werden von Südeuropa nach Deutschland geschickt und dort zu Illegalen erklärt. Wer diesen Betrogenen aus eigener Kraft hilft, muss selbst mit Strafverfolgung rechnen – ein doppelter Verstoß gegen das Völkerrecht.