Als Reporterin und Fotografin berichte ich darüber, wie sich Entscheidungen von Politiker*innen, Konzernen und Algorithmen auf Einzelne auswirken, vor allem auf Menschen ohne Privilegien oder in kritischen Situationen, und was diese dagegen tun.

Wie geht es Menschen, die ohne Papiere in den USA leben und arbeiten müssen? Warum ist San Franciscos Hinterland so arm? Wie kritisch darf die Chefökonomin der Weltbank sein, wenn ihr Vorgänger wegen zu viel Transparenz zurücktrat?

Ich arbeite seit 2010 hauptberuflich als Journalistin, seit 2014 in Nordamerika, bin crossmedial ausgebildet, fließend viersprachig und habe Erfahrung in (Post-)Konfliktländern.

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Christina Felschen - journalist & photographer

Die toten Kinder Kanadas

veröffentlicht am 1. Juli 2021 bei ZEIT ONLINE >>, Korri-Gespräch im Podcast “Was jetzt?” von ZEIT ONLINE am 21. Juli >>

In Kanada wurden mehr als Tausend unmarkierte Gräber mit den Überresten indigener Kinder entdeckt. Manche ahnten das Grauen, doch das “beste Land der Welt” hat die Aufklärung verhindert.

Unsere Freiheit, sein Risiko

veröffentlicht auf ZEIT ONLINE, 21. Dezember 2020 >>, Journalistenpreis Andere Zeiten 2021 (3. Platz)

Im Frühjahr strandete unsere Autorin bei ihrer Familie in Westfalen. Weil ihr Vater Risikopatient ist, blieben alle drinnen – bis heute. Die Geschichte einer Isolation.

Sie werden ihre Eltern lange nicht wiedersehen

veröffentlicht auf Zeit Online am 22. Juni 2018 >>

Der US-Präsident lässt Einwandererfamilien an der Grenze nicht mehr trennen. 2.300 Kindern hilft das nicht; die Behörden wissen nicht mehr, zu wem sie gehören.

Unter den Brücken von Stockton

veröffentlicht auf Zeit Online am 2. Januar 2018 >>

Die Bay Area boomt, aber in San Franciscos Hinterland breitet sich Elend aus. Ein junger Bürgermeister experimentiert nun mit einer radikalen Idee: dem Grundeinkommen.

Illegal – und unverzichtbar

veröffentlicht am 28. Februar 2017 auf ZEIT ONLINE sowie auf dem ZEIT-Instagram-Account im März 2017 >>

Elf Millionen Menschen leben ohne Aufenthaltsrecht in den USA – Trump plant die meisten von ihnen abzuschieben. Dabei läuft in den USA nichts ohne sie.

Auf dem Weg der unbekannten Toten

gesendet bei SWR2 Tandem am 7. und 8. Novemer 2016 >>

Kat Rodriguez hat einen der härtesten Jobs im Grenzland zwischen Mexiko und den USA: Sie hilft Familien aus Zentralamerika ihre verschwundenen Angehörigen zu finden. In der Wüste hinter ihrem Haus werden jährlich Leichen von mehreren Hundert Migranten gefunden, die dort durch Hitze, Kälte oder Schussverletzungen sterben. Kat hat 70 Frauen, Männer und Kinder auf den Weg der Migranten mitgenommen.

Kann ihre Forschung die Weltbank reformieren?

veröffentlicht im DAAD-Magazin Letter, 2019 >> (und in Kurzform auf der DAAD-Website >>)

Als Professor Pinelopi „Penny“ Goldberg sich 2018 als Chefökonomin der Weltbank bewarb, war das nicht ihre erste Bewerbung dort. Dreißig Jahre zuvor hatte sie schon mal um ein Praktikum gebeten – und war abgelehnt worden. Ein Rückschlag, der sie anspornte, und von Freiburg nach Yale und schließlich doch nach Washington brachte.

Nachrichten erzählen für “Was jetzt”, Folgen aus Vancouver (2021)

Für den Nachrichtenpodcast von Zeit Online, “Was jetzt?”, spreche ich seit der ersten Folge im September 2017 regelmäßig die Nachrichten ein. Die sind zwar super aktuell, aber ich schlage mir trotzdem keine Nächte um die Ohren. In Vancouver ist ja erst Abend, wenn Ihr in Deutschland aufwacht.

Amanda’s Prison

produziert für die New York Film Academy

Amanda Morales Guerra hat kaum Tageslicht gesehen, seit sie vor knapp einem Jahr die Holyrood-Kirche in Manhattan betrat. Sie war erst vor Gewalt in Guatemala geflohen und schließlich vor einem Abschiebebefehl der Trump-Regierung, als Priester-Aktivist Luis Barrios ihr Kirchenasyl anbot. Bei unserem ersten Treffen sitzt sie im Dunkeln, versunken in Erinnerung an das Planschbecken im Garten in Long Island, ihr eigenes kleines Stück vom Amerikanischen Traum.

Nachrichten erzählen für “Was jetzt?”, New Yorker Folgen (2018-2020)

Der Nachrichtenpodcast von Zeit Online, “Was jetzt?”, hat seinen Redaktionsschluss um 5 Uhr. Damit dafür niemand aus dem Bett gerissen wird, spreche ich die Nachrichten am Nachmittag in New York ein, der Zeitverschiebung sei Dank.