Kommentar | Christina Felschen

Kommentar | Christina Felschen

Lebensretter polizeilich gesucht

Kommentar veröffentlicht im Südlink 2/2015 >>

Als Flüchtling nach Europa zu kommen, ist ungefähr so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto. Aber ein Lottogewinn ist es nicht. Viele, die Krieg und Verfolgung entfliehen konnten, werden von Südeuropa nach Deutschland geschickt und dort zu Illegalen erklärt. Wer diesen Betrogenen aus eigener Kraft hilft, muss selbst mit Strafverfolgung rechnen – ein doppelter Verstoß gegen das Völkerrecht.

„Rio minus 20“

Kommentar veröffentlicht im SÜDLINK, dem Nord-Süd-Magazin von Inkota, 06/2012, S. 4 >>

Merkel schwänzt den Erdgipfel – ein Affront gegenüber dem globalen Süden.

Null Punkte für Unterdrückung

veröffentlicht im SÜDLINK, dem Nord-Süd-Magazin von Inkota, 03/2012 >>

Dringender als den Eurovision Song Contest benötigt Aserbaidschan demokratische Reformen. Ein Kommentar

Robin Hood ist gescheitert

veröffentlicht im SÜDLINK, dem Nord-Süd-Magazin von Inkota, 12/2011, S.4 >>

Das G-20-Treffen hätte die Finanzkrise abmildern können – nun muss Europa handeln. Ein Kommentar

Massaker per SMS

veröffentlicht im Nord-Süd-Magazin INKOTA-Brief, 06/2011, S.4 >>

Während das deutsche Asylrecht einen Großteil aller Bewerber ablehnt, hat es einen kongolesischen Rebellenchef jahrelang als „politischen Flüchtling“ geschützt. Bürokratie und fehlende Kooperation haben den Prozess um Jahre verzögert – genug Zeit für ihn, um mehrere Massaker im Ostkongo zu organisieren. Per SMS, von Mannheim aus.

Wenn der letzte Baum gerodet ist

Kommentar veröffentlicht im Nord-Süd-Magazin INKOTA-Brief, 03/2011, S.4 >>

Während sich die Welt den Kopf über Klimawandel und Artensterben zerbricht, präsentiert Ecuador einen handfesten Plan: Sie würden den Regenwald von Yasuní auf Dauer schützen, wenn andere Länder sich an den entgangenen Gewinnen aus der Ölförderung beteiligt. Doch Entwicklungsminister Niebel blockiert die Idee.

Neue Werte: Die Renaissance der Gleichheit

veröffentlicht im Nord-Süd-Magazin INKOTA-Brief, 12/2010, S.4 >>

Um den Entwicklungsstand eines Landes zu bestimmen, schauen die Vereinten Naionen in diesem Jahr erstmals auch, wie weit die Schere zwischen Arm und Reich auseinandergeht. Sie ergänzten den Human Developmet Index (HDI) um den Faktor der Ungleicheit – ein Paradigmenwechsel.

Schlachtindustrie: Die Philosophie des Tötens

veröffentlicht im Nord-Süd-Magazin INKOTA-Brief, 09/2010>>

In der Lüneburger Heide entsteht gerade der größte Geflügelschlachtbetrieb Europas. Sieben Hühner pro Sekunde sollen dort getötet werden – gefördert mit Millionen aus Brüssel. Die Reste landen zu Schleuderpreisen in Westafrika und machen die lokalen Märkte kaputt. All das im Namen der Verbraucher, die 3,39 Euro für ein Masthühnchen zahlen. Zeit dieser Agrarpolitik die Grundlage zu entziehen und anders einzukaufen.