Jugend | Christina Felschen

Jugend | Christina Felschen

“Ein anderes Amerika”

veröffentlicht am 12. November 2016 auf ZEIT ONLINE >>

In Oakland an der US-Westküste demonstrieren jede Nacht Tausende unter Helikopterflutlicht. Sie fürchten Hassverbrechen und einen Polizeistaat. Dabei sind sie selbst zerstritten.

Made in India – Startups auf dem Land

veröffentlicht im Magazin der Welthungerhilfe, 2/2016, S. 17-19 >>

Indien boomt – und Indien hängt seine jungen Landbewohner ab. Nicht einmal jeder Zehnte hat eine Ausbildung und damit Chance auf eine Stelle. Ein Programm der Welthungerhilfe bringt Wissen, Optimismus und Geld in besonders arme Regionen. Mitten unter den Abgehängten baut sie Ausbildungsinstitute auf, die Tausende junge Leute in Berufen mit Zukunft ausbilden: von der Kaninchenzüchterin bis zum Solartechniker.

“Wir wollen kein Asyl, sondern Arbeit” – Junge Albaner in Diestedde

Teil der Fotoausstellung “…und plötzlich diese Stille”, ab 20. April 2016 im Rathaus Wadersloh >>

Marjeta und ihre Freunde sind keine Flüchtlinge – und haben dennoch Asyl beantragt, weil sie keinen Visumsantrag stellen können. Sie stammen aus einem so genannten “sicheren Herkunftsland”, Albanien, und können jederzeit abgeschoben werden. Um ihre Familie von Krankenhausschulden zu befreien, wollen sie in Deutschland Geld verdienen. Jobzusagen haben sie schon, doch die Arbeitserlaubnis steht noch aus.

Auf die Plätze, fertig, lies!

veröffentlicht in der Welt, in der Welt Online >> und in der Berliner Morgenpost vom 29. Januar 2012

Den Geschäftsbericht im Taxi, den Ulysses in der Mittagspause, diesen Text in einer Minute – wie viel Zeit wir sparen könnten, wenn wir nur schneller lesen würden! Keine Utopie, versprechen Lesetrainings. Selbstversuch einer Skeptikerin.

Stempelholen ist das neue Kaffeekochen

Ein Besuch in der schönen neuen Arbeitswelt, veröffentlicht am 3. November 2012 in der Welt >>

Am “Tag der Praktikanten” feiern Unternehmen ihre artigsten Nachwuchsfachkräfte und bleiben ansonsten unter sich – hoch über einer Stadt, in der prekäre Arbeitsverhältnisse zum Normalfall gehören. Bis doch noch ein ehemaliger Praktikant hereinplatzt und daran erinnert, dass Kaffeekochen für 3,77 Euro die Stunde keine Best Practice ist.

Camila Vallejo – das Gesicht der Revolte

gesendet bei DRadio Wissen >>

Sie brachte 1,5 Millionen Chilenen auf die Straße, der Guardian kürte sie zur „Person des Jahres 2011“ und in Chile ist sie beliebter als der Präsident: Die Studentin Camila Vallejo führte im letzten Jahr die chilenischen Studenten- und Arbeiterproteste an. Auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung tourte sie durch Europa, wo sie Studenten das Revoltieren lehren sollte. Doch sie war vor allem eins: müde vom Personenkult.

Der Diktator nebenan

veröffentlicht in sechs Sprachen im Europamagazin Cafebabel.com vom 5. Januar 2012 >> und nominiert für den CEE Journalism Prize („Writing for Central and Eastern Europe“) 2012 >>

Weißrussland ist die letzte Diktatur in Europa, die litauische Hauptstadt Vilnius nur 40 Kilometer von der Grenze entfernt. Weißrussische Bürgerrechtler nutzen Vilnius als Zufluchtsort und Schaltzentrale – doch völlig sicher fühlen sie sich nicht. Die litauische Präsidentin pflegt gute Kontakte zum weißrussischen Despoten.

Zwischen Studio und Konzerthaus

veröffentlicht am 20. November 2011 in der Berliner Morgenpost >>

Wer Popstar werden will, muss sich nicht in Casting- Shows quälen. Auch Hochschulen ebnen den Weg

Papergirl – Kunst zum Verschenken

veröffentlicht bei der Deutschen Welle am 20.7.2010 >> und in einer schlechten englischen Übersetzung ohne Namensnennung am 25.7.2010 >>

Während die US-“Paperboys” die schlechten Nachrichten des Tages bringen, verheißen die “Papergirls” nur Gutes: Sie verschenken Kunst an Passanten. Zurück bleibt Adrenalin – und das Gefühl der Vergänglichkeit

Der Mitmischer – Bastis Draht zum Bundestag

verbreitet von der Nachrichtenagentur epd, Abdruck in der ‘Frankenpost’  >> und den ‘epd Nachrichten’

Auf dem Jugendportal mitmischen.de chatten Abgeordnete einmal im Monat mit Jugendlichen zu aktuellen politischen Themen – und werden dabei oft selbst zu Schülern.