Ernährung | Christina Felschen

Ernährung | Christina Felschen

“Wir sind nicht gekommen, um zu bleiben”

veröffentlicht in der “Welternährung” 1/2015 >>

Hilfsorganisationen müssen so früh wie möglich Verantwortung an die Menschen vor Ort übertragen, meint Gutachter Kai-Uwe Seebörger. Nur so könnten sie verhindern, dass die Menschen bei Projektende ins Nichts fallen. Bei einem Projekt der Welthungerhilfe in Ruanda hat dies schon geklappt. Seebörger über Aufbruchstimung im Mwogo-Tal und Analysen mit Analphabeten.

Wespen als Wunderwaffe

veröffentlicht in der “Welternährung” (4/2013) und auf dem Blog der Welthungerhilfe

Mit einer genialen Idee bewahrte der Schweizer Hans Rudolf Herren 20 Millionen Menschen vor dem Hungertod und revolutionierte die Agrarwissenschaft. Jetzt erhielten er und seine Stiftung “Biovision” den Alternativen Nobelpreis. Doch viele Regierungen des Nordens und die Industrie ignorieren seine Empfehlungen.

Hungerzahlen & Hoffungsschimmer

Von August 2013 bis Oktober 2014 war ich Chefredakteurin der “Welternährung”. Hier sind alle von mir konzipierten Ausgaben zu sehen >>

Wovon Flüchtlinge in Myanmar träumen, wie Konzerne arme Länder um Steuereinnahmen prellen und wie ein Fotograf Hunger sichtbar macht: Die “Welternährung”, die Zeitung der Welthungerhilfe, bietet Reportagen, Kommentare, Interviews & Hintergründe zu entwicklungspolitischen Themen.

In 30 Gängen um die Welt

veröffentlicht in der Welternährung 3/2013, der Zeitung der Welthungerhilfe >>

Jeder sechste Mensch weltweit hungert – eine stille und weithin unsichtbare Katastrophe. Einem kalifornischen Reporterpaar ist es gelungen Mangel und Überfluss sichtbar zu machen. Menzel und D’Alusio haben weltweit Esskulturen dokumentiert, in einem sudanesischen Flüchtlingslager genauso wie in einer britischen Reihenhaussiedlung. Das Ergebnis ist erschreckend.

Zuckerrohr und Peitsche

veröffentlicht im SÜDLINK, dem Nord-Süd-Magazin von Inkota, 09/2012, S. 34-35 >>

Der Agrarkonzern Rajawali soll in Indonesien eine UN-Initiative (“Global Compact”) bekannt machen, mit der Anwohner besser vor Konzernen geschützt werden sollen. Dabei zieht er selbst indigene Dörfer nach allen Regeln der Kunst über den Tisch. Nachdem die Regenwäldern der Insel Sumatra bereits weitgehend zerstört sind, steht nun Papua am Anfang vom Ende.

Kochen für Milliarden

veröffentlicht im SÜDLINK, dem Nord-Süd-Magazin von Inkota, 12/2011, S.16 des Dossiers >>

Das Auge isst mit: Inszenierung spielt in Straßenküchen eine wichtige Rolle. So wählen auch diese FotografInnen eine ungewöhnliche Perspektive auf das Alltägliche.

Schlachtindustrie: Die Philosophie des Tötens

veröffentlicht im Nord-Süd-Magazin INKOTA-Brief, 09/2010>>

In der Lüneburger Heide entsteht gerade der größte Geflügelschlachtbetrieb Europas. Sieben Hühner pro Sekunde sollen dort getötet werden – gefördert mit Millionen aus Brüssel. Die Reste landen zu Schleuderpreisen in Westafrika und machen die lokalen Märkte kaputt. All das im Namen der Verbraucher, die 3,39 Euro für ein Masthühnchen zahlen. Zeit dieser Agrarpolitik die Grundlage zu entziehen und anders einzukaufen.